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Wichtige Entscheidungen für die Gemeinde

 Nachwahl für das Amt des 1. Bürgermeisters erforderlich - Aufstellungsversammlung der CSU – Josef Zellmeier, MDL Wahleiter – Johann Sykora stellt sich dem Votum der Bürger

   Haselbach. (sig)  Der Ortsverband der Christlich Sozialen Union (CSU) hatte am Wochenende zur Nominierungsversammlung für die Nachwahl zum 1. Bürgermeister geladen, die durch den Tod des bisherigen Amtsinhabers Manfred Ecker erforderlich ist. Andreas Heisinger konnte im Gasthaus Gunda Häuslbetz etwa 25 Teilnehmer begrüßen. Er informierte die Anwesenden über den Wahltermin, der nach den einschlägigen Bestimmungen des Kommunalwahlrechts durch die Wahlleiterin Lydia Zollner auf Sonntag, den 12. Juli festgesetzt wurde. Die Vorstandschaft der CSU-Ortgruppe habe sich entschieden, einen eigenen Bürgermeister-Kandidaten aufzustellen, denn in der Gemeinde seien viele Dinge besser durch die CSU zu regeln.
Josef Zellmeier, MdL und Vorsitzender des Kreisjugendrings wurde durch den 1. Vorsitzenden der CSU-Ortsgruppe zum Versammlungsleiter und Wahlleiter vorgeschlagen und gewählt. Bevor er zur Durchführung der Wahl schritt, nahm er die Gelegenheit wahr, darzulegen, dass die Wahl zum 1. Bürgermeister und die Aufstellung eines CSU-Kandidaten eine wichtige Entscheidung für die Gemeinde sei. Die CSU habe die besten personellen und programmatischen Voraussetzungen dafür. Andreas Heisinger schlug dann Johann Sykora als Kandidat vor, der sich 1996 schon einmal für das Amt des 1. Bürgermeisters beworben hatte.
Dieser stellte sich den Anwesenden dann persönlich vor und sprach die Bereiche an, die bisher bereits in der Realisationsphase sind und die es noch anzupacken gebe. Johann Sykora ist seit 37 Jahren verheiratet und hat zwei erwachsene Söhne. Er hat Maschinenbau erlernt und sich in seinem fast 45-jährigen Berufsleben zum Richtmeister in Rohrleitungsbau einer Erdölraffinerie emporgearbeitet. Seit 15 Jahren ist er Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Haselbach und seit 20 Jahren steht er dem Heimat- und Wanderverein vor. Seit 1996 im Gemeinderat hat er die Ortsgruppe der CSU jahrelang geleitet. Er erwähnte die Gemeindevorhaben, die bereits abgeschlossen oder in der Realisierungsphase sind. Das Rathaus und das Kriegerdenkmal wurden saniert, Schlammsilos für die Kläranlage errichtet, die Kanalerweiterung Edt-Bumhofen habe begonnen und die Sanierung der Wege im Friedhof schreite voran.
Es gebe aber im Sinne der Bürger und Gemeinde noch viele Vorhaben zu erledigen. Dazu gehören ein Spielplatz im Alois-Mandl-Ring, die Sanierung von Gemeindewegen, die Kanalerweiterung Dachsberg-Felling und die Urnenwand im Friedhof. Weiterhin sei auf eine sparsame Verwaltung und Finanzwirtschaft Wert zu legen. Die Betreuung der nachwachsenden Generation im Kindergarten und in der  Grundschule müsse bezahlbar und im Ort verwurzelt sein.
Bei der Durchführung der Wahl halfen Johann Frank und Alois Rainer. Von den 25 in der Anwesenheitsliste eingetragenen Personen stimmten in einem geheimen, schriftlichen Wahlgang alle für Johann Sykora. Als Beauftragter für die Einreichung der Wahlunterlagen wurde Andreas Heisinger bestellt und sein Stellvertreter ist Johann Frankl. Der Wahlleiter dankte dem Kandidaten für seine Bereitschaft und wünschte ihm am Wahltag möglichst viele Stimmen. Bei Hans Sykora stimme die Person und sein Programm. Er genieße auch die volle Unterstützung seitens der Partei, vom Kreisverband bis zu Europaabgeordneten. Er riet den Kandidaten im Wahlkampf sachlich zu bleiben. Da eine Bürgermeisterwahl immer eine Persönlichkeitswahl sei, komme es darauf an, mit Ideen und im Umgang mit den Bürgern zu punkten.
Andreas Heisinger dankte allen Anwesenden sehr herzlich für ihr Kommen und bat er um tatkräftige Unterstützung bis zur Wahl am Sonntag, den 12. Juli. Während einerseits noch der notwendige Schriftverkehr erledigt werden musste, nahmen andere Teilnehmer die Gelegenheit wahr, die ersten Prognosen für den Ausgang der Wahl anzustellen.

 

 

Politik machen ohne auszugrenzen

 Nachwahl für das Amt des 1. Bürgermeisters - Aufstellungsversammlung der FWG – Amtierender Bürgermeister gab einen Rückblick

  Haselbach. (sig)  Die Gemeinschaft der Freien Wähler (FWG) hatte am Wochenende zur Nominierungsversammlung für die Nachwahl zum 1. Bürgermeister geladen. Fast 40 Teilnehmer wurden durch den amtierenden Bürgermeister Albert Graßl begrüßt. Er informierte die Anwesenden über die Bestimmungen des Kommunalwahlrechts, nach dem innerhalb von 100 Tagen für die verbleibende Amtsperiode ein neuer 1. Bürgermeister gewählt werden muss, sofern dieser verstirbt oder sein Amt nicht mehr ausführen kann. Der Wahltermin wurde durch die Wahlleiterin Lydia Zollner auf Sonntag, den 12. Juli festgesetzt.

Kreisrat und 1. Bürgermeister sowie Kreisvorsitzender der Freien Wähler Ludwig Waas aus Niederwinkling wurde als Versammlungsleiter vorgeschlagen und gewählt. Bevor er das Wahlprozedere selbst durchführte, nahm er die Gelegenheit wahr, einige Punkte zur Haselbacher Gemeindepolitik anzusprechen. Er charakterisierte die Politik der FWG im Gemeinderat als eine Politik, die auf Konsens setzt und keinen ausgrenzt. Manfred Ecker war hierfür die Leitfigur, zu der man kommen konnte und Gehör fand, selbst wenn man politisch einer anderen Partei angehörte. Mit der anstehenden Wahl soll nun der Grundstein zur Fortsetzung der bisher erfolgreichen Politik gelegt werden.
Bei der Durchführung der Wahl halfen Alois Zollner und Simon Haas. Als Kandidat für das Amt des Ersten Bürgermeisters wurde 2. Bürgermeister Albert Graßl vorgeschlagen, der seit 13. Mai 2008 die Amtsgeschäfte von Manfred Ecker führt. Von den 36 in der Anwesenheitsliste eingetragenen Personen stimmten in einem geheimen, schriftlichen Wahlgang bei einer Enthaltung 35 Personen für Albert Graßl. Als Beauftragter für die Einreichung der Wahlunterlagen wurde Ferdinand Woitzik bestellt. Das Ausfüllen der Formulare übernahm Xaver Landstorfer, Geschäftsführer und Kassier des Kreisverbands Straubing-Bogen der Freien Wähler. Ludwig Waas wünschte Albert Graßl zu seiner Kandidatur viel Glück und alles erdenklich Gute für die verbleibenden fünf Jahre der Amtsperiode.

Der frisch gekürte Kandidat dankte für das entgegengebrachte Vertrauen und nahm die Gelegenheit wahr, über die während seiner Vertretungszeit angefallenen Ereignisse zu sprechen. Nachdem Manfred Ecker noch die konstituierende Sitzung am 7. Mai 2008 geleitet hatte, wurde kurz danach eine schwere Krankheit diagnostiziert, die ihm die Fortführung der Amtsgeschäfte nicht mehr gestattete. Zu diesem Zeitpunkt waren die Planungen für die Sanierung des Rathauses und des Kriegerdenkmals soweit gediehen, dass die Arbeiten begonnen werden konnten. Die Abwicklung eines Wasserrohrbruchs in der Schule und des Einbaus neuer Feuerwehrtore der FFW Haselbach waren ebenso zu bewältigen, wie die Ersatzgestellung für eine Kindergärtnerin im Kindergarten, die Fortführung der Arbeiten im Friedhof, Straßenbauarbeiten in Uttendorf und Oberwiesing sowie die Neugestaltung des Pausenhofs in der Schule. Daneben galt es einen Sanitär-Container im Wertstoffhof zu installieren, Schlammsilos in der Kläranlage zu errichten, sowie die Grundstücksverhandlungen im Zuge der Abwasserkanalerweiterung von Edt bis Bumhofen zu führen. Hier konnten mit dem 1. Spatenstich bereits die Bauarbeiten begonnen werden. Daneben laufen derzeit noch die Verhandlungen über den Anschluss der Ortsteile Zachersdorf und Buchberg an das Kanalsytem Ascha und die DSL-Versorgung in der Gemeinde. So “ganz nebenbei” habe man zum 3. Mal den ersten Platz bei der ZAW-Aktion “Sauber macht lustig” errungen. Damit konnte für die Jugendarbeit in Haselbach insgesamt 1500 Euro verteilt werden. Trotz der unvorhergesehenen Übernahme der Verantwortung und den damit verbundenen Schwierigkeiten konnten fast alle durch Manfred Ecker angestoßenen Projekte realisiert werden. Dies war nicht zuletzt nur durch das gute Zusammenarbeiten im Gemeinderat und die Übernahme von zusätzlichen Aufgaben möglich. Dafür dankte Albert Graßl allen Beteiligten sehr herzlich. Am Ende der Versammlung bat er um Unterstützung bei der Wahl, um die bisherige Arbeit zum Wohle der Gemeinde fortzusetzen.

    • Den Wählerauftrag in die Tat umsetzen

Gut besuchte Wahlveranstaltung der FW – Kandidat für das Amt des 1. Bürgermeisters stellte sich vor – Politische Freunde aus dem Landkreis anwesend

   Haselbach. (sig)  Am Wochenende hatte der Kandidat der Freien Wähler und 2. Bürgermeister Albert Graßl die Bürger der Gemeinde zu einer Informationsveranstaltung für die Wahl zum 1. Bürgermeister eingeladen. Er konnte im Saal des Gasthauses Gunda Häuslbetz nahezu 100 Gäste begrüßen. Neben der Vorstellung seiner Person und seines Tätigkeitsberichts über die Vertretung von Manfred Ecker seit 13. Mai 2008 nutzte er die Gelegenheit, die Ziele seiner Arbeit darzustellen, die er im Falle seiner Wahl zum 1. Bürgermeister am 12. Juli verwirklichen will.

Zu Beginn der Veranstaltung gedachte Albert Graßl mit den Anwesenden in einer Schweigeminute an Manfred Ecker, der am 16. April verstorben ist. Als Ergebnis der Kommunalwahl am 7. März 2008 wurde Manfred Ecker für die Legislaturperiode vom 1. Mai 2008 bis 1. Mai 2014 mit fast 95 Prozent der Stimmen zum 1. Bürgermeister gewählt. Mit seinem bekannten Elan packte er die Aufgaben der Konstituierenden Sitzung an. Kurz darauf zwang ihn jedoch eine schwere Krankheit, sein Amt ruhen zu lassen und sich auf Gesundheit und   Familie zu konzentrieren. Seit dieser Zeit hat Albert Graßl in seiner Eigenschaft als 2. Bürgermeister die Amtsgeschäfte geführt. Dabei kam es ihm darauf an, mit dem Gemeinderat die gesteckten Ziele     anzupacken, um die Gemeinde nicht im Stillstand verharren zu lassen. Nach dem Tod von Manfred Ecker wurde mehr als deutlich, dass mit ihm ein tatkräftiger Bürgermeister gegangen war, der Politik für den Bürger praktizierte und vorlebte.

Die Freien Wähler der Gemeinde haben Albert Graßl am 9. Mai als Kandidaten für das Amt des 1. Bürgermeisters nominiert. Damit wollten sie sicherzustellen, dass der Wählerwille vom März 2008 in die Tat umgesetzt wird. Entscheidend dafür war sicherlich, dass er seit 1996 zunächst 3. Bürgermeister, dann nach dem Tod von Alex Suttner im Jahre 2004 zweiter Bürgermeister wurde und zuletzt seit mehr als einem Jahr die Geschäfte des 1. Bürgermeisters versehen hat. Darüber hinaus hat er sich auf zahlreichen Feldern aktiv in die Vorhaben und Entwicklung der Gemeinde eingebracht. So entwarf er unter www.haselbach-gemeinde.de eine Homepage und betreibt sie seither kostenlos als Service für die Bürger. Als Breitbandpate kümmert er sich um die Anbindung des ländlichen Bereichs an die Datenautobahn. Hier ist noch viel Arbeit zu leisten, um die Gemeindebürger in einem bezahlbaren Rahmen an das Internet anzuschließen. Auch als Seniorenbeauftragter des Gemeinderats kümmert sich Albert Graßl um die Belange dieser Bevölkerungsgruppe. Daneben hat er in der Vertretungszeit und in zahlreichen Sprechstunden Kontakt mit allen anderen Gruppierungen, Vereinen und Behörden aufgebaut. Als Organisator der ZAW-Aktion „Sauber macht lustig“ hat er es geschafft, drei Mal hintereinander die prozentual meisten Teilnehmer unter den 37 Landkreisgemeinden zu aktivieren und dabei jeweils 500 Euro zugunsten der Jugend in der Gemeinde zu gewinnen.

In einem weiteren Rückblick skizzierte Albert Graßl die bereits erledigten Vorhaben. So konnte das Rathaus und das Kriegerdenkmal     saniert und die Kläranlage mit zwei zusätzlichen Schlammsilos sowie die Fertigstellung des Maschinenraums mit Installation für die Kanalerweiterung ertüchtigt werden. Aber auch die Errichtung eines Sanitärcontainers im Wertstoffhof, Straßensanierungen, die Umzäunung des Kindergartens, die Gestaltung des Pausenhofs der Grundschule und die Tor-Arbeiten bei der FFW Haselbach konnten abgeschlossen werden. Als laufende Vorhaben sprach Albert Graßl die Kanalerweiterung Edt-Auried-Bumhofen sowie die Neugestaltung des Wegenetzes im Friedhof an. In der Planung sind die Kanalerweiterung Zachersdorf-Ascha, ein Kinderspielplatz am Alois-Mandl-Ring, eine Stelengruppe für Urnenbestattungen sowie Planungsbeginn für die Kanalerweiterung Dachsberg-Wenamühle-Felling.

Die Gemeinde verfüge trotz einer sparsamen Haushaltsführung und einer unter dem Landkreisdurchschnitt liegenden Pro-Kopf-Verschuldung über alle notwendigen Einrichtungen wie Rathaus, Kindergarten und Schule, Sportplatz, Asphaltbahn und Beachvolleyballplatz, Wertstoffhof, Bauhof und Kläranlage. Daneben sind überdurchschnittliches Grundvermögen mit Bauland und Gewerbegebiet im Besitz der Gemeinde.
Besonderes Augenmerk möchte Albert Graßl auf den Fortbestand des Kindergartens und der Grundschule legen. Die fortlaufende Verbesserung von Ausrüstung der beiden Feuerwehren, ein reges Vereinsleben, die Aufrechterhaltung der Verbindung zur Patenkompanie und die Einbindung aller gesellschaftlichen Gruppierungen in die Weiterentwicklung der Gemeinde liegen ihm besonders am Herzen. Persönlich steht der Kandidat für das Amt des 1. Bürgermeisters sofort uneingeschränkt zur Verfügung. Die bisherigen Kontakte zu Behörden und fachlichen Stellen befähigen ihn in besonderer Weise, die bisher durch Manfred Ecker geprägte Gemeindepolitik stetig weiterzuführen. Die aktive Gemeinde hat die Zeichen der Zeit erkannt und redet nicht nur über Tradition und Fortschritt sondern praktiziert sie sehr lebendig.
Bei der anschließenden Fragestunde kam lediglich der Kinderspielplatz im Baugebiet „Am Bauernfeld“ zur Sprache. Obwohl die Kosten bereits im Haushalt 2009 eingestellt sind, kann frühestens gegen Ende dieses Jahres mit dem Beginn der Arbeiten durch die Gemeindearbeiter gerechnet werden. Albert Graßl dankte abschließend den Anwesenden für ihr überwältigendes Interesse an der Gemeindepolitik und dem Besuch der Veranstaltung. Man hatte den Eindruck, dass der Kandidat der Freien Wähler die Gemeindepolitik in seinem Rahmen engagiert angepackt hat und für eine Fortführung des bisher eingeschlagenen Weges gute persönliche und kommunalpolitische Voraussetzungen hat, um den Wählerwillen vom Jahre 2008 für den Rest der Legislaturperiode engagiert umzusetzen. Mit der Vertiefung seiner Ausführungen in kleinen Gruppen und der Möglichkeit, mit Politikern aus Nachbargemeinden und dem Kreisvorsitzenden der Freien Wähler Ludwig Waas zu sprechen, endete die Wahlveranstaltung.

Mehr möglich machen

Wahlveranstaltung der CSU – Kandidat für das Amt des 1. Bürgermeisters stellt sich vor – Umfangreiche Vorhaben anpacken

   Haselbach. (sig)  Am Wochenende hatte die Ortsgruppe der  CSU zu einer Veranstaltung für die Wahl zum 1. Bürgermeister eingeladen. In den Saal des Gasthauses Gunda Häuslbetz waren etwa 60 Interessierte gekommen, um sich die Ausführungen des Kandidaten Johann Sykora anzuhören. Neben der Vorstellung seiner Person nahm dieser die Gelegenheit wahr, die Ziele seiner Arbeit darzustellen, die er mit dem Gemeinderat im Falle seiner Wahl zum 1. Bürgermeister am 12. Juli verwirklichen will.

Zunächst stellte der 1. Vorsitzende der Ortsgruppe der CSU Andreas Heisinger nach seiner Begrüßung die Gründe dar, warum sich seine Partei entschlossen habe, einen eigenen Kandidaten für die Wahl des ersten Bürgermeisters am 12. Juli zu nominieren. Hans Sykora hat als 1. Vorsitzender der Freiwilligen Feuerwehr Haselbach und des Heimat- und Wandervereins seit langen Jahren Führungsqualitäten und für seine Vereinsmitglieder immer ein offenes Ohr bewiesen, hat stets seine eigene Meinung vertreten, kennt sich als Gemeinderatmitglied seit 1996 sowohl in der Gemeinde als auch in der Kommunalpolitik aus und „is a Mannsbuild“, das mit Herz und Verstand und dem nötigen Fingerspitzengefühl bei der Arbeit Verantwortung übernimmt. Mit der Bitte, den Kandidaten der CSU bei der Wahl zu unterstützen, übergab er das Wort an Johann Sykora.
Dieser stellte zunächst klar heraus, dass es nach dem Tod des überaus tüchtigen bisherigen 1. Bürgermeisters Manfred Ecker um eine richtungsweisende Wahl gehe. Er wolle mit seinen persönlichen Daten
Garant für eine echte Alternative zum Kandidaten der Freien Wähler sein. 59 Jahre alt, seit 37 Jahren verheiratet und Vater von zwei Söhnen, übe er als gelernter Maschinenbauer seinen Beruf seit über 40 Jahren im Rohrleitungsbau aus. Seit 20 Jahren ist er als Richtmeister mit Schwerpunkt in der Erdölraffinerie und Müllverbrennung tätig. In Haselbach selbst ist er seit 20 Jahren 1. Vorsitzender des Heimat- und Wandervereins, seit 15 Jahren 1. Vorsitzender der FFW Haselbach und seit 1996 auch Mitglied im Gemeinderat. Obwohl er 1996 bei seiner ersten Kandidatur gegen den Bürgermeister-Kandidat Manfred Ecker verloren habe, ermutigte ihn die Partei, viele Bürgerinnen und Bürger und nicht zuletzt seine Familie, nochmals gegen Albert Graßl als Kandidat der Freien Wähler anzutreten, um für alle ein guter Bürgermeister zu sein und die gute und solide Arbeit seines Vorgängers im Sinne und zum Wohle der Gemeinde fortzusetzen. Da er im Januar 2010 in den Vorruhestand  gehe, stünde er für die Belange der Bürger und der Gemeinde uneingeschränkt zur Verfügung.
In einem Rückblick führte Johann Sykora dann die Vorhaben auf, die in der bisherigen Zusammensetzung des Gemeinderats abgeschlossen und neu angepackt wurden. Die Sanierung des Rathauses und des Kriegerdenkmals haben das Ortszentrum aufgewertet. Der Ausbau der Kläranlage mit zwei zusätzlichen Schlammsilos sowie einem leistungsfähigen Maschinenraum haben zu besseren Abwasserwerten und zur Reduzierung der Klärschlammabfuhr geführt. Aber auch Straßensanierungen, die im wesentlichen durch die Gemeindearbeiter durchgeführte Neugestaltung der Wege im Friedhof, die Kanalerweiterung Edt-Auried-Bumhofen sowie die Planung für den Kanalanschluss von Zachersdorf an Ascha, die Erschließung des Baugebiets Alois-Mandl-Ring und der Erwerb eines Gewerbegebiets konnten realisiert werden.
Dann zeigte Johann Sykora auf, auf welchen Gebieten er zusammen mit seinen Parteifreunden den Schwerpunkt seiner Arbeit legen möchte. Die Kanalerweiterungsarbeiten Dachsberg-Wenamühle-Felling und Zachersdorf-Ascha sollen zügig umgesetzt und die Anlage des  Kinderspielplatz am Alois-Mandl-Ring noch 2009 begonnen werden. Straßensanierungen in der Johann-Baier-Straße, Dammersdorf und Dietersdorf sind baldmöglichst durchzuführen und eine Stelengruppe für Urnenbestattungen sollte nunmehr der Realisierung zugeführt werden. Daneben setzte sich der Kandidat der CSU für den Erhalt der Grundschule, die Unterstützung der Feuerwehren mit Ausrüstungen und der Vereine sowie für eine flexible und bezahlbare Kinderbetreuung ein. Dazu gehöre bei entsprechender Nachfrage auch die Einrichtung eines Kinderhorts. Die Problematik des Jugendraums in der Schule könne nur im Zusammenspiel zwischen Jugendlichen, Erziehungsberechtigten, Aufsichtpersonen und Anrainern gelöst werden. Hier würde ein „runder Tisch“ zur Stärkung der Jugendarbeit hilfreicher sein als das Verharren in früheren Positionen. Auch eine Konsolidierung der Finanzen sei das Ziel der CSU im Gemeinderat.
Bei der anschließenden Diskussion kam die Priorität der Straßensanierungen, die zukünftige Trennung des Abwassers vom Oberflächenwasser sowie die Höhe der Kanalanschlussgebühren zur Sprache. Hans Sykora dankte abschließend den Anwesenden für ihr Interesse an der Gemeindepolitik und dem Besuch der Veranstaltung und bat um Unterstützung am Wahlsonntag. In kleinen Gruppen setzte man dann die Diskussion über die Ausführungen des Kandidaten noch fort. Eine weitere Informationsveranstaltung der CSU für die Bürgermeisterwahl ist für Samstag, den 4. Juli im Gasthaus „Einkehr am Weiher“ angekündigt. 

    • Sitzverteilung wird sich ändern
    • Nachwahl zum 1. Bürgermeister – Johann Sykora als Kandidat der CSU hat es im zweiten Anlauf geschafft – Hohe Wahlbeteiligung – Albert Graßl gratulierte dem Sieger
  •   Haselbach. (sig)  1355 Wahlberechtigte der Gemeinde waren gestern aufgerufen, ihre Stimme für die Wahl zum 1. Bürgermeister abzugeben.
  • Sie konnten dabei zwischen dem amtierenden Bürgermeister Albert Graßl als Kandidat der Freien Wähler und Johann Sykora wählen, der als CSU-Kandidat ins Rennen ging. Beide Kandidaten verfolgten im Wahllokal die Stimmabgabe. 1045 Bürgerinnen und Bürger haben durch Briefwahl (185) und durch den Gang zur Wahlurne in der Grundschule (860) abgestimmt. 18 Stimmzettel waren ungültig. Die Wahlbeteiligung lag mit 77,1 (2008: 70,2) Prozent erfreulicherweise über dem Ergebnis der Kommunalwahl von 2008, wo ebenfalls der 1. Bürgermeister gewählt worden war.

Johann Sykora konnte 531 gültige Stimmen für sich verbuchen und ist mit 51,7 Prozent knapp zum neuen 1. Bürgermeister der Gemeinde gewählt worden. Damit hat sich seine Entscheidung gelohnt, nach 1996 nochmals als Kandidat anzutreten. Für ihn rückt ein Kandidat der CSU in den Gemeinderat  nach, so dass seine Fraktion mit ihm, Johann Frankl, Kreisrätin Gunda Häuslbetz, CSU-Ortsvorsitzender Andreas Heisinger, Alois Rainer und dem Nachrücker nunmehr mit sechs Mitgliedern in dem Albert Graßl konnte 496 gültige Stimmen für sich verbuchen und ist mit 48,3 Prozent als Kandidat der Freien Wähler zur Wahl des 1. Bürgermeister der Gemeinde gescheitert. Seine bisherige Arbeit wurde damit nicht in dem gewünschten Umfang honoriert. Die FW stellen nun mit ihm, Alois Zollner, Alfons Biegerl, Johann Fischl, Simon Haas und Peter Vogl weiterhin sechs Ratsmitglieder in dem 13-köpfigen Gremium.

Bei Stimmengleichheit der CSU-Fraktion und der FW wird nun Günter Janshen als Vertreter der SPD/FB in Zukunft das „Zünglein an der Waage“ bei notwendigen Entscheidungen werden. Das endgültige Wahlergebnis wird am Mittwoch, den 15. Juli durch die Wahlleiterin Lydia Zollner festgestellt.

 

Wahl des 1. Bürgermeisters in Haselbach

Sykora Johann:  531 Stimmen

Grassl Albert:     496  Stimmen

Somit ist Sykora Hans zum 1. Bürgermeister der Gemeinde Haselbach gewählt
Herzlichen Glückwunsch