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Schirmherr erhörte das Bitten der Veteranen
KuSK feiert im kommenden Jahr 100-jähriges Gründungsfest und 25 Jahre Patenschaft mit der 4. Kompanie - Schirmherr Johann Sykora - Ernst Hinsken, MdB zum Ehrenschirmherr ernannt
Haselbach. (sig) Der Festausschuss der Krieger- und Soldatenkameradschaft (KuSK) traf sich mit Fahnenmutter, Festdamen, Ehrenmitgliedern, dem Spieß der Patenkompanie und der Festkapelle “D´ Felsnstoana” am Wochenende, um den 1. Bürgermeister Johann Sykora zu bitten, die Schirmherrschaft anlässlich des 100-jährigen Gründungsfestes zu übernehmen. Nachdem die Bitte erhört worden war, zog man weiter zu Essen und Trinken in gemütlicher Runde. Dabei wurde der Schirmherr des Gründungsfestes mit Fahnenweihe des Jahres 1986 zum Ehrenschirmherr für das anstehende Jubelfest vom 15. bis 18. Juli 2011 ernannt.
Der Festleiter und 2. Vorsitzender der KuSK Markus Sykora versammelte bei Gunda Häuslbetz Mitglieder des Festausschusses mit 1. Vorsitzenden Ludwig Zollner, Fahnenmutter Marianne Zollner, die vorgesehenen Trägerinnen der verschiedenen Fahnenbänder und Erinnerungsgeschenke Christina Breu, Lisa Petschl, Ramona Stahl Theresa Vogl und Sandra Zollner sowie Ehrenvorstand Johann Vogl, Eh renmitglied Ludwig Zimmermann und den “Spieß” der Patenkompanie Stabsfeldwebel Reiner Keml. Unter den Klängen der Festkapelle Fritz Schötz setzte sich der Zug in Richtung des Anwesens von Hans Sykora in Bewegung, Dieser begrüßte die Abordnung im Kreise seiner Familie vor dem Hauseingang und Markus Sykora bat dann mit einem selbstverfassten Gedicht den 1. Bürgermeister und seinen Vater, den mitgebrachten Schirm aufzuspannen, damit vom 15. bis 18. Juli 2010 über dem Gründungsfest nur eitel Sonnenschein herrsche. Ehefrau Christa erhielt aus den Händen von Ludwig Zollner einen großen Blumenstrauß zur Erinnerung, “dass der Schirmherr im kommenden Jahr vier Tage hintereinander nicht zum Schlafen nach Hause komme”. Der Schirmherr bekräftigte, dass er dieses Amt gern übernehme und lud die Anwesenden zu Essen und Trinken ein. Nach einem Erinnerungsfoto begaben sich die Teilnehmer in den Saal. Nachdem dort Hans Sykora die Anwesenden noch einmal herzlich begrüßt hatte, überreichte Ludwig Zollner dem Schirmherr eine Urkunde zur Erinnerung an das “erhörte Bitten”. Nach dem reichhaltigen Essen stieß auch Ernst Hinsen, MdB mit Frau Renate zur Gruppe. Er erinnere sich noch genau an die Fahnenmutter, die seit 1986 kaum gealtert sei, “D´ Felsnstona, die an Beliebtheit und Bekanntheit noch zugenommen hätten und an den Fahnen-Spender Ludwig Zimmermann, der mittlerweile auch die alte Salutkanone wieder einsatzbereit gemacht habe. Die Gemeinde habe damals ein großartiges Fest auf die Beine gestellt und werde um die intensiv gelebte Patenschaft mit der 4. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen von vielen beneidet. Deswegen freue er sich schon sehr, im Juli 2011 nicht nur das 100-jährigen Gründungsfest der KuSK sondern auch die 25-jährige Patenschaft mitfeiern zu dürfen. Ernst Hinsken wurde dann durch Ludwig Zollner zum Ehrenschirmherr für das Gründungsfest 2011 ernannt und erhielt aus seinen Händen eine Erinnerungsurkunde. In geselliger Runde mit musikalischer Begleitung durch “D´ Felsnstoana” gab es noch lange gute Gespräche und Überlegungen, wie man das Jubelfest im kommenden Jahr für KuSK, die gesamte Gemeinde und die vielen zu erwartenden Gäste attraktiv und unvergesslich gestaltet
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Festprogramm
Freitag, 15. Juli
Samstag, 16. Juli
Sonntag, 17. Juli
06.00 Uhr Weckruf 07.30 Uhr Einholen Patenverein und Patenkompanie 08.00 Uhr Einholen der Gastvereine 08.45 Uhr Einholen der Ehrengäste 09.15 Uhr Aufstellung zum Kirchenzug 09.30 Uhr Kirchenzug 10.00 Uhr Festgottesdienst mit Bänderverleihung; anschließend Rückmarsch zum Festzelt; Festansprachen, Mittagessen 13.30 Uhr Aufstellung zum Festzug 14.00 Uhr Festzug; anschließend Verleihung der Erinnerungsgeschenke Festakt 25 Jahre Patenschaft mit der 4. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 sowie Festzeltbetrieb mit Festkapelle „D´Felsnstoana 19.00 Uhr Festzeltbetrieb mit „Perasdorfer Hoderlump´n“
Montag, 18. Juli
18.30 Uhr Einzug mit Patenverein ab 19.00 Uhr Festausklang mit „Haibacher Musiblosn“, dabei Ehrungen durch den Bayerischen Soldatenbund
Im Rahmen des Jubiläums findet eine Fahrzeug- und Geräteschau der Patenkompanie statt.
Programmänderungen vorbehalten!
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Fahnenmutter mit Erfahrung
KuSK feiert im Juli das 100-jährige Gründungsfest – Fahnenmutter Marianne Zollner tritt nach 25 Jahren noch einmal an
Haselbach. (sig) Der Festausschuss der Krieger- und Soldatenkameradschaft traf sich am Wochenende in Edt, um Marianne Zollner nach 1986 noch einmal zur Übernahme der Fahnenmutterschaft anlässlich des 100-jährigen Gründungsfestes zu bitten. Nachdem dank des fulminanten Gedichts von Festleiter Markus Sykora dieses Vorhaben geglückt war, zog man in das Brotzeitstüberl ein, wo bei Essen, Trinken und Musik in gemütlicher Runde dieser wichtige Teil der Vorbereitungen für das Jubelfest vom 15. bis 18. Juli abgeschlossen wurde.
Fest leiter Markus Sykora versammelte um die Vereinsfahne die Mitglieder des Festausschusses, die vorgesehenen Trägerinnen der Bänder und Erinnerungsgeschenke, Vertreter der Patenkompanie aus Bogen und die Blaskapelle “D´ Felsnstoana” aus Schuhchristleger. Mit Musik setzte sich der Zug nach Einbruch der Dunkelheit Richtung Edt in Bewegung, wo Marianne Zollner die Abordnung im Kreise ihrer Familie, Nachbarn und Freunde sowie des Ehrenschirmherrn Ernst Hinsken MdB, des Ehrenvorsitzenden Hans Vogl und des Ehrenmitglieds Ludwig Zimmermann vor dem Hauseingang begrüßte. Markus Sykora bat dann mit einem selbstverfassten Gedicht als “Herold der Veteranen” die Fahnenmutter des Jahres 1986 Marianne Zollner, das wichtige Amt der Fahnenmutter noch einmal zu übernehmen und mit ihrer sonnigen Art für ein sonniges 100-jähriges Gründungsfest vom 15. bis 18. Juli 2011 zu sorgen. Mit einem Blumengebinde verlieh der Festleiter seiner Bitte Nachdruck, so dass Marianne Zollner nichts anderes übrig blieb, als mit einen lauten “Ja” zu antworten und mit der Einladung “Lassts uns einigehn, essn, dringa und lusti sein” die Anwesenden ins Brotzeitstüberl bat. Schirmherr Hans Sykora bedankte sich bei Marianne Zollner für die Übernahme des Amts als Fahnenmutter und versicherte ihr charmant, dass sie in den letzten 25 Jahren überhaupt nicht älter geworden sei. Dem Festverein der Krieger- und Soldatenkameradschaft gratulierte er zu einer “Fahnenmutter mit Erfahrung”. Der Vorsitzende der Krieger- und Soldatenkameradschaft Ludwig Zollner bedankte sich bei den Teilnehmern für ihr Kommen und zeigte sich überzeugt, dass das 100-jährige Gründungsfest ein Erfolg werde. Ernst Hinsken, MdB zeigte sich in seinem Grußwort erfreut, dass er als Ehrenschirmherr bei einem Gründungsfest der Veteranen in Haselbach dabei sein könne, bei dem lauter gute Leute ein richtig schönes Fest vorbereiten. In geselliger Runde bei guter Stimmung und zünftiger Musik wurden noch bis spät in die Nacht weitere Überlegungen angestellt, wie man das Jubelfest für die Veteranen, die gesamte Gemeinde und die vielen zu erwartenden Gäste möglichst attraktiv gestalten kann.
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Die Freundschaft weiter vertiefen
Patenbitten der KuSK Haselbach beim Patenverein in Mitterfels
Mitterfels/Haselbach. (erö) Strahlendes Frühlingswetter, fröhliche Stimmung und festliche Musik von der Blaskapelle „Felsenstoana“ aus Elisabethszell begleiteten das Patenbitten der KuSK Haselbach beim Patenverein KuSK Mitterfels. Vom 15. bis 18. Juli feiert die Haselbacher Soldatenkameradschaft ihr 100-jähriges Gründungsfest und 25 Jahre Patenschaft zum 4. Panzerpionierbataillon 4 aus Bogen. Vor der Heilig-Geist-Kirche in Mitterfels war alles für das Patenbitten vorbereitet. Erwartet wurden die Gäste vom KuSK-Vorsitzenden Konrad Feldmeier mit seinen Kameraden, mit Patenbraut Monika Herrnberger, der Fahnenmutter von Mitterfels Brigitte Weber sowie den Fahnenbegleiterinnen Bettina Herrnberger und Anita Feldmeier. Anwesend waren auch Fahnenträger Josef Buchschmid und Taferlbub Quirin. Angeführt von den „Felsenstoanan“ marschierte die KuSK Haselbach auf, an der Spitze Festleiter Markus Sykora, KuSK-Vorsitzender Ludwig Zollner und Fahnenmutter Marianne Zollner mit Begleitung. Auch eine Abordnung der Patenkompanie aus Bogen war vertreten. Nach einem Begrüßungsschnapserl wurde es ernst: Festleiter Markus Sykora und Konrad Feldmeier vollzogen in Gedichtform die Zeremonie des Patenbittens, während die Bittenden auf dem eigens für diesen Tag angefertigten, gewaltigen Holzscheit knien mussten. Die Bitte um Patenschaft wurde erhört: „Die Antwort auf eure Frage ist sonnenklar, ganz Mitterfels sagt ja“, erklärte Feldmeier. Auch der Spaß fehlte nicht beim freihändigen Weißbiertrinken und Würstlschnappen der Gäste.
Mit einem langen Zug ging es zum Ehrenmal für die Gefallenen von 1914/18 an der Sankt Georg-Kirche, wo Vorsitzender Feldmeier und Festleiter Sykora ein Blumengesteck niederlegten. Im Vereinslokal Gasthof Zur Post fand anschließend ein Festakt statt: Festleiter Markus Sykora begrüßte die zahlreichen Gäste und Ehrengäste; Schirmherr Bürgermeister Johann Sykora (Haselbach) erinnerte an die 25 Jahre lange enge Verbindung der Haselbacher KuSK zur Bundeswehr und des 4. Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen und die ebenfalls enge Verbindung mit der Mitterfelser KuSK, die schon 1986 beim 75-jährigen Gründungfest Pate gestanden habe. Die Mitterfelser haben Erfahrung als Paten und sind uns auch in der Verwaltungsgemeinschaft verbunden, sagte Sykora. Beeindruckt zeigte er sich von der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal: Damit sei auch der toten Kameraden gedacht worden. Ein 100jähriges Gründungsjubiläum sei etwas Besonderes, betonte Bürgermeister Heinrich Stenzel. Er begrüße es, dass die KuSK es sich zur ehrenvollen Aufgabe gemacht habe, die Zusammengehörigkeit und Kameradschaft mit den Soldaten zu pflegen und Einigkeit zu bewahren. „Ein legitimer Grund zum Feiern“, so Stenzel. Eine Ehre und große Aufgabe sei die Übernahme der Patenschaft für das 100-Jährige Vereinsjubiläum, betonte Konrad Feldmeier. Die KuSK Mitterfels übernehme jetzt zum zweiten Mal bei den Haselbacher Kameraden die Patenschaft. „Wir werden der Kameradschaft mit Rat und Tat zur Seite stehen und die Freundschaft weiter vertiefen“, versicherte Feldmeier. Nach dem offiziellen Teil wurde im Vereinslokal Gasthof Zur Post bei Freibier und Brotzeit weitergefeiert.
Bildtexte:
KuSK-Patenbitten1: Die KuSK Haselbach mit (v.li) Schirmherr Johann Sykora, Fahnenmutter Marianne Zollner, Vorsitzender Ludwig Zollner sowie Festleiter Markus Sykora beim Patenbitten in Mitterfels. Rechts KuSK-Vorsitzender Konrad Feldmeier (Mitterfels).
KuSK Patenbitten 2: Der Festakt am Kriegerdenkmal.
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Sonne pur beim einem Fest des Friedens
KuSK feierte 100-jähriges Gründungsfest – 25 Jahre Patenschaft mit der 4. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 aus Bogen – Der Patenverein KuSK Mitterfels war stark vertreten – Fackelzug zum Ehrenmal - Segnung der Fahne und neuen Bänder – Fahnenmutter Marianne Zollner hatte fünf Festdamen mit Begleitungen um sich geschart – Würdiger Feldgottesdienst auf dem Sportplatz - Über 50 Vereine formierten sich zum Festzug
Haselbach. (sig) Am vergangenen Wochenende konnte die Krieger- und Soldatenkameradschaft mit 1. Vorsitzenden Ludwig Zollner bei Traumwetter ein großartiges Gründungsfest feiern. Das Festprogramm startete am Freitag mit dem Einholen der KuSK Mitterfels mit ihrem 1. Vorsitzenden Konrad Feldmeier als Patenverein, der Patenkompanie unter der Führung von Hauptmann Volkmar Grund sowie dem Eingliedern von Schirmherrn und ersten Bürgermeisters Hans Sykora mit Fahnenmutter Marianne Zollner und ihren Festdamen mit Begleitung. Nach dem Eintreffen im Ortszentrum gab die Festkapelle „Fels´nstoana“ für die KuSK, die Vereine und die Bevölkerung ein Standkonzert bei der Festwirtin Gunda Häuslbetz. Der Ausmarsch ins Festzelt führte am Ehrenmal vorbei, an dem zwei Soldaten der 4. Kompanie Ehrenwache standen, und wurde von Schüssen aus der Salutkanone begleitet. Nach dem gelungenen Bieranstich durch den Schirmherr konnte Festleiter Markus Sykora neben Festverein, Patenverein und Patenkompanie auch zahlreiche Ortsvereine und Ehrengäste mit Ehrenschirmherr Ernst Hinsken MdB an der Spitze begrüßen. Erster Bürgermeister Hans Sykora dankte als Schirmherr der Bevölkerung für das Schmücken der Anwesen und bat die Anrainer an das Festzelt um Verständnis für den erhöhten Geräuschpegel während der Festtage. Ehrenschirmherr Ernst Hinsken gab einen Rückblick auf die Geschichte des Festvereins und drückte seine Freude über die bereits am ersten Abend so zahlreich vertretenen Teilnehmer aus. Konrad Feldmeier freute sich als 1. Vorsitzender des Patenvereins bei dem Gründungsfest wie vor 25 Jahren wieder dabei sein zu können und sprach die Hoffnung aus, dass das Jubiläum ein Friedensfest sein möge. Im Rahmen des Abends erfolgte neben dem Festzelt die Eröffnung einer Fahrzeugschau der Patenkompanie. Nachdem Hans Sykora den Soldaten für ihre Bereitschaft gedankt hatte, den Jugendlichen der Gemeinde den Arbeitsplatz Bundeswehr vorzustellen, und der Kompaniechef Volkmar Grund sich bei der Gemeinde sowie der KuSK für den Schulterschluss bedankt hatte, durchschnitten beide das Band am Eingang. Anschließend konnte die Bevölkerung die mustergültig aufgebaute Präsentation 4./PzPiBtl 4 mit Biber, Dachs, Keiler und Straßenverlegegerät begutachten. Nachdem sich die Festdamen mit Begleitung, die Fahnenträger Christian Seidl und Daniel Sykora mit Begleitung und die Offiziellen auf dem Podium versammelt hatten, klang zu mitreißender Musik der Festkapelle der Eröffnungsabend aus. Unentwegte hatten aber immer die Gelegenheit im Barzelt von Josef Steger noch nachzufeiern.
Der Samstag begann für den Festausschuss bereits zur Mittagszeit mit dem Einholen von Schirmherr und den Festdamen Monika Herrnberger, Kristina Breu, Ramona Stahl, Lisa Petschl und Theresa Vogl. Zusammen mit den Mitgliedern der KuSK Haselbach, dem Patenverein und der Patenkompanie marschierte ein farbenprächtiger Zug nach Edt. Dort wurde er bereits von der Festbraut Sandra Zollner und der Fahnenmutter Marianne Zollner erwartet und sehr herzlich begrüßt. Bei Köstlichkeiten aus Küche und Keller setzte man sich zu einem kleinen Fest zusammen, zu dem auch weitere Ehrengäste und Ehemalige stießen. Von der Schule aus marschierte dann die Formation zusammen mit den Ortsvereinen zum Festzelt. Dort konnte Markus Sykora mit Oberst a.D. Ekkehard Brückner, der aus Wien angereist war, und Altbürgermeister und Ehrenbürger Josef Schmid die beiden Gründer der Patenschaft mit der 4. Kompanie begrüßen. Aber auch der vormalige Kompaniefeldwebel Ricardo Stolze, der mit einigen Kameraden extra aus Husum angereist war, wurde willkommen geheißen. Nach einer „Bühnenschau“ des Festgefolges formierten sich die Festbesucher zu einem eindruckvollen Fackelzug zum Ehrenmal. Dort wurde in würdiger Form durch Pater Dominik Daschner Opraem , Hans und Markus Sykora an die seit dem letzten Gründungsfest verstorbenen Kameraden, die Gefallenen und Vermissten der beiden Weltkriege sowie der im weltweiten Einsatz umgekommenen Soldaten der Bundeswehr gedacht. Nach dem Guten Kameraden, dem Bayernlied und der Nationalhymne zog man zum Festzelt zurück.
Der Sonntagmorgen begann mit dem Weckruf durch „De echtn Hoslbecka“, die mit ihrer Musik dafür sorgten, dass keine der Festdamen verschlafen konnte. Dann wurden Erinnerungsfotos von den Festdamen mit ihren Begleitungen aufgenommen sowie die fast 40 Krieger- und Soldatenkameradschaften und Vereine der Gemeinde, der Verwaltungsgemeinschaft, des Landkreises und darüber hinaus vom Wirtskreuz und vom Feuerwehrhaus eingeholt. Die KuSK Prackenbach war dabei mit dem gesamten Festgefolge angereist. Auch die bei Gunda Häuslbetz versammelten Ehrengäste marschierten mit Musik des Musikvereins Mitterfels zum Festzelt und stärkten sich an der durch den KDFB betriebenen Kuchenbar. Bevor sich der Kirchenzug formierte, sprach Landrat Alfred Reisinger sein Grußwort. Er betonte, dass es gerade die Krieger- und Soldatenvereine seien, die in der Gemeinde das Bewusstsein für Frieden und Freiheit schärfen. Er dankte dem Festverein auch für die ausgezeichnete Pflege der 25-jährigen Patenschaft mit der 4. Kompanie aus Bogen. Aus vier Teilen setzte sich der Kirchenzug zusammen, der durch das Ortszentrum zum Sportplatz zog. Dort bildeten der geschmückte Altar mit einem Birkenkreuz und die mehr als 50 Fahnen der angetretenen Vereine die eindrucksvolle Kulisse für einen Feldgottesdienst, der musikalisch von der Haibacher Musiblos´n umrahmt wurde. Pater Dominik stellte einerseits die Fahne als sichtbares Zeichen für Gleichgesinnte, die das Gedenken an die Verstorbenen wach halten, und andererseits das Kreuz als Zeichen für die Gemeinschaft der Christen in den Mittelpunkt der Messe. In der Predigt bezeichnete Pater Dominik anhand von „Spieglein, Spieglein an der Wand“ Neid und Eifersucht als die Ursachen von Unglück und Leid auf dieser Welt und mahnte: „Was der Mensch vor Gott ist, das ist er“. Nachdem die Fürbitten durch die Festdamen, den Chef der Patenkompanie und den Festleiter verlesen und die Kommunion gespendet war, segnete Pater Dominik die Fahne von 1986 und die in diesem Jahr gestifteten Bänder mit Wasser und Weihrauch. Anschließend trugen Marianne Zollner als Stifterin des Fahnenmutterbandes, Sandra Zollner als Stifterein des Festbrautbandes, Ramona Stahl als Trägerin des Trauerbandes der Gemeinde, Theresa Vogl als Stifterein des Patenbandes, Lisa Petschl als Trägerin des Schirmherrnbandes und Monika Herrnberger als Stifterin des Patenbandes der KuSK Mitterfels ihren Prolog vor und hefteten ihre Bänder an die Fahne des Festvereins und des Patenvereins. Erster Bürgermeister Hans Sykora dankte allen Beteiligten für eine eindrucksvolle Messe unter freiem Himmel, dem Festverein und Patenverein für ein großartig organisiertes Fest und der Patenkompanie für die Kameradschaft zur Gemeinde und dem Festverein. Er bat die Gäste, die schönen Eindrücke aus Haselbach mit in ihre Gemeinden zu nehmen. Ehrenschirmherr Ernst Hinsken MdB zeigte sich erfreut über die hochrangigen Ehrengäste aus Militär mit General a. D. Jürgen Reichardt an der Spitze und bezeichnete es als hochrangiges Gut der Kriegervereine, das Gedenken an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. „Ihr habt hier in Haselbach ein schönes Fest des Friedens gefeiert“, so Ernst Hinsken. Während des Mittagessens im Festzelt mahnte Josef Zellmeier MdL in seinem Grußwort die Verantwortlichen, auch nach der Aussetzung der Wehrpflicht die Sicherheit für die Bevölkerung sicherzustellen. Der Vizepräsident des Bezirkstags Franz Schedlbauer forderte die Bundeswehr auf, sich nicht zu verstecken und die neue Situation einer Freiwilligenarmee als Herausforderung zu verstehen. Kristina Breu verlas anschließend ihren Prolog als Trägerin der Erinnerungsgeschenke und gab die aus Glas gefertigten Präsente an die Vereine und Ehrengäste aus. In einem Festakt zum 25-jährigen Bestehen der Patenschaft mit der 4. Kompanie des Panzerpionierbataillons 4 zeigte der erste Bürgermeister die wichtigsten Stationen der Zusammenarbeit seit 1986 auf, die von feierlichen Gelöbnissen über Vergleichsschießen und Familiennachmittage bis hin Verabschiedungen und Begrüßungen von Chefs und Spießen reichten. „Die Kompanie ist aus unserer Gemeinde nicht mehr wegzudenken und trägt mit dem Ortsschild auch den guten Ruf unserer Gemeinde mit in die Einsatzgebiete“, so Hans Sykora. Hauptmann Volkmar Grund versicherte, er sei stolz auf so eine Patenschaft und bestätigte, dass die Kompanie mit der Patengemeinde und der KuSK hervorragend zusammengewachsen sei. Es folgte der Austausch von Geschenken. Seitens der Gemeinde war eine Urkunde gefertigt worden und der Festverein steuerte ein Holzschild mit Wappen und Gravur bei. Die Kompanie übergab eine Granitsäule, auf dem sich eine Scheibe mit Kompaniewappen dreht. Das Erinnerungsstück wird nach ersten Überlegungen neben dem Kriegerdenkmal einen würdigen Platz erhalten. Zusätzlich wurde Hans Sykora mit einem Coin nebst Satzung in den Kreis des Unteroffizierkorps der 4. Kompanie aufgenommen. Im letzten Teil des Nachmittags am Festsonntag sprach General a. D. Jürgen Reichardt im Namen der Ehrengäste und des Bayerischen Soldatenbundes den Dank und die Anerkennung für ein sehr gelungenes Jubiläum mit dem Festzug durch eine geschmücktes Gemeinde aus. „Die Krieger- und Soldatenkameradschaften können sich Bayernweit sehen lassen“, so der Präsident des BSB anerkennend. In einer nachfolgenden Vorführung, zeigte der Brückenlegerpanzer Biber seine Fähigkeit. Kein Wunder, dass der erste Bürgermeister die neue Thurasdorfer Brücke beschreiten musste. Beim letzten Auftritt der Festkapelle „Fels´nstoana“ beim Jubiläum versammelte sich das Festgefolge nebst Gästen aus dem Senegal auf dem Podium, um es für sich selbst und die Festzeltbesucher noch einmal richtig krachen zu lassen. Am Abend sorgte die Kapelle „Hoderlumpn“ aus Perasdorf für einen zünftigen Ausklang. Am Montagabend gab es noch einmal einen fulminanten Ausklang. Nachdem der Patenverein und die Patenkompanie eingeholt worden waren, sorgte die Musiblos´n aus Haibach für die musikalische Umrahmung. Im Rahmen von Ehrungen durch den Bayerischen Soldatenbund, die der stellvertretende Vorsitzenden des Kreisverbands Straubing/Deggendorf Johann Stöger vornahm, wurden zunächst die Kriegsteilnehmer am II. Weltkrieg geehrt. Josef Poiger, Alois Schröttinger, Johann Vogl, Josef Ziegler und Ludwig Zimmermann erhielten eine Ehrenurkunde mit einer Verdienstnadel mit goldenem Eichenkranz überreicht. Die nächste Gruppe umfasste die Überreichung von Treuenadeln für langjährige Mitgliedschaft. Hier konnten Peter Pellkofer auf 25 Jahre, Johann Wanninger und Ludwig Zollner auf 40 Jahre, Alois Stelzl auf 50 Jahre und Ludwig Zimmermann auf 70 Jahre Vereinszugehörigkeit zurückblicken. Mit Albert Graßl, Richard Hartl, Alois Klement, Bernhard Lehner, Albert Pellkofer, Josef Poiger, Alois Stelzl, Johann Vogl, Albert Wagner, Alois Wagner und Alois Zollner erhielten Mitglieder für besondere Verdienste das Verdienstkreuz 2. Klasse überreicht. Und schließlich erhielten mit Gunda Häuslbetz und Maria Zimmermann auch zwei Nichtmitglieder eine Auszeichnung in Silber für ihre langjährige Unterstützung der Krieger- und Soldatenkameradschaft. Zum Abschluss des 100-jährigen Gründungsfestes dankten Festleiter Markus Sykora, der Schirmherr Hans Sykora, der 1. Vorsitzende Ludwig Zollner und Ehrenschirmherr Ernst Hinsken allen, die zum Gelingen eines großartigen Festes beigetragen haben. Mit einem Glasteller des Deutschen Bundestages überraschte Ehrenschirmherr Ernst Hinsken MdB die Fahnenmutter Marianne Zollner. Mit dem traditionellen Auftritt des bunten Festgefolges auf der Bühne endete ein viertägiges Fest der KuSK Haselbach, das für alle Beteiligten für immer unvergessen bleiben wird.
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