SV400017neu129

Beginn der Kanalerweiterung

   Haselbach. (sig)  Nachdem Planung, Grundstücksverhandlungen und Verträge abgeschlossen sind, konnte jetzt mit den Bauarbeiten 090507SpatenstichEdtan der Erweiterung der Abwasserkanalisation der Gemeinde begonnen werden. Um dies zu dokumentieren trafen Andreas Kulzer vom Planungsbüro MKS und sein Bauleiter Richard Hacker sowie der Juniorchef der Baufirma Rudolf Schedlbauer und sein Bauleiter Johann Laumer mit dem amtierenden Bürgermeister Albert Graßl zusammen, um den “historischen 1. Spatenstich” vorzunehmen. Dabei nahmen die Beteiligten nochmals die Gelegenheit wahr, anhand der Planungs- und Bauunterlagen den Verlauf der anstehenden Tätigkeiten zu besprechen. Von Neu-Edt bis Edt und in Edt selbst wird eine Druckleitung verlegt. Diese reicht bis Dürrmaul/Auried und nimmt “Seitenarme” von Bruckhof und Exlarn auf. Von dort läuft die Leitung im Freispiegel über Bumhofen in den bereits bestehenden Kanal, wobei noch Teile von Steckenhof angeschlossen werden. Wie die Verantwortlichen betonten, könnte bei entsprechender Witterung das Vorhaben bereits im Sommer abgeschlossen sein.

 

  • Abnahme der Kanalerweiterung

    (sig) In dieser Woche wurde in Haselbach die Kanalerweiterung Edt/Dürrmaul-Auried/Exlarn/Bumhofen durch die Planungsfirma MKS, Rohrleitungsbaufirma Schedlbauer und Maschinentechnikfirma Scharrtec getestet u091022KanalBumhofenfertiggutnd vor dem Anschluss der einzelnen Nutzer einem letzten Check unterzogen. In den Monaten Mai bis Oktober wurden mehr als zwei Kilometer Rohrleitungen verlegt und fünf Pumpstationen gebaut, um die ordnungsgemäße Entsorgung des Abwassers zu gewährleisten. Flexible und haltbare Druckleitungen gehören zu dem System ebenso wie Hochleistungspumpen, die häckseln können, und modernste automatische Schalttechnik. Zu dem Ergebnis äußerten sich die beteiligten Firmen: „Hoch zufrieden“. In den kommenden Monaten können die Nutzer in Edt, Exlarn, Bruckhof, Dürrmaul/Auried und Bumhofen sowie Teile von Steckenhof an den modernen Abwasserkanal angeschlossen werden. Sie können damit auf ihre bisherigen Kleinkläranlagen verzichten, an die in den vergangenen Jahren aus Umweltgesichtspunkten immer stärkere und damit kostspieligere Auflagen gerichtet wurden.