SV400017neu139

Liebe Pfarrangehörige, liebe Gäste auf unserer Homepage!

An Lichtern haben wir keinen Mangel. Unsere Ortschaften – gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit -, die Häuser und Arbeitsstätten und auch unsere Seelen sind bis in den letzten Winkel ausgeleuchtet mit kalter Klarheit. Abends fliehen die einen hinter das Flimmern von Monitoren, andere in den Schein von Kerzenlicht und wieder andere dorthin, wo Leiber im Licht gleißender Scheinwerfer zucken. Aber irgendwann verlöschen die Lampen, verglühen die Scheinwerfer, sind die Kerzen niedergebrannt und gehen die Mattscheiben aus.

Wir haben zwar Lichter, aber das Licht haben wir nicht. Es gibt keinen Schalter dafür, den wir bloß umlegen müssten wie bei einer Zimmerlampe. Das innere Licht, das unser Leben hell macht, können wir nicht einfach anknipsen: den inneren Frieden, eine gelassene Freude am Dasein, die Gewissheit, dass sich auch der nächste Tag zu leben lohnt.

An Weihnachten wird uns aus dem Johannesevangelium verkündet: „Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. … Es leuchtet in der Finsternis.“ Das Weihnachtsfest lädt uns ein: Lass dir ein Licht schenken. Entdecke das wahre Licht des Lebens, das Gott uns in seinem Sohn Jesus Christus aufgesteckt hat. Vergiss für einen Augenblick das mühselige Selber-leuchten-wollen. Lass dich vom Licht Gottes ergreifen. Lass es in dein Leben scheinen! Wärme dich an seinem Licht. Lass es dir lieb werden. Mach es dir vertraut. Lass dich ergreifen!

Das Licht Gottes knipst man nicht an. Man entdeckt es. An Weihnachten wird uns verkündet, was Menschenaugen nicht erfassen können; allein unserem Herzen ist es zugänglich: Gott wird einer von uns. Der menschgewordene Gott leuchtet uns an. Lassen wir dieses göttliche Licht an Weihnachten in unsere Herzen scheinen.

Dazu laden wir Sie an den weihnachtlichen Festtagen herzlich ein, und das wünschen wir Ihnen zu Weihnachten und für das Neue Jahr 2012: dass ein Strahl des göttlichen Lichtes Ihr Herz erreicht und so manches Dunkle erhellt, das wir in uns und um uns herum erleben.

P. Dominik Daschner OPraem, Pfarrer          Birgit Blatz, Gemeindereferentin

Johann Six, Pfarrer i.R. BGR                         Josef Groß, Pfarrer i.R.

 

 

Viel Frauen- Power für ein aktives Gemeindeleben

Katholischer Frauenbund feierte 30-jähriges Jubiläum – Ehrungen und Kabarett

Haselbach. (erö) Ein feierlich- fröhliches 30- jähriges Jubiläumsfest feierten die Frauen des Deutschen Katholischen Frauenbund Jubil 3 Ehrung GründungsmitglFrauenbundes (DKFB), Zweigverein Haselbach unter dem Motto „Mit Freude und Zuversicht in die Zukunft“. 30 Jahre haben sich Frauen für den Zweigverein stark gemacht, ihre Freizeit geopfert, ihre Ideen und ihren Idealismus eingebracht, Verantwortung übernommen und so für viele Frauen ein Zuhause geschaffen, eine Gemeinschaft entstehen lassen, betonte die stellvertretende Diözesanvorsitzende Luitgard Hartl. Immer wieder seien es Frauen, die den Mut hätten, Neues anzupacken und nicht vor Herausforderungen zurück zu schrecken. Darum gebühre auch den Gründerinnen Dank. Wichtig sei es, sich einzumischen und die Stimme zu erheben, sagte Hartl.
Unter Glockengeläut mit Vorsitzender Amalie Kulzer und ihrer Vorstandschaft an der Frauenbund Jubil. 4 Ehrung 20 JSpitze zogen die Frauen in die Pfarrkirche ein. Den Festgottesdienst mit Pater Dominik Daschner gestalteten die Frauen mit vielen besinnlichen Elementen aktiv mit: sie entzündeten Kerzen für die in 30 Jahren verstorbenen Mitglieder, legten Gaben vor den Altar als Symbole der Freude, des Lichtes, der Offenheit aber auch von unerfüllten Wünschen. Mit ihrer Kollekte unterstützten die Frauen ein wichtiges Projekt des DKFB für Familien in Not. Für die feierliche Musik sorgten Wilma Tosch an der Orgel und der Kirchenchor unter der Leitung von Xaver Schötz. Pfarrer Pater Dominik würdigte den Frauenbund als die aktivste kirchliche Gruppierung der Gemeinde: „Die Frauen gestalten mit sozialem Engagement voll Glaubenskraft und Freude das kirchliche Leben mit. Sie sind ein lebendiger Baustein der Kirche“. Jeder Frauenbund Jubil. 4 Geehrte 30 + 25 J.Einzelne könne so zu einem tragenden Stein unter dem Motto „Mit Freude und Zuversicht in die Zukunft“ werden, sagte Pater Dominik. Ganz in diesem Sinn sprach zum Abschluss Amalie Kulzer ein Freudengebet.
Im mit den Vereinsfarben blau und weiß geschmückten Saal von Gunda Häuslbetz, - hier wie in der Kirchen waren die Floristinnen Manuela Pongratz, Christiane Schmid, Helga Pilmeier und Therese Gaudan am Werk – wurde weitergefeiert. „Ich bin stolz auf euch!“ Dieses Lob setzte Amalie Kulzer an den Anfang ihrer Festrede. Nur mit einem gegenseitigen, gesunden Miteinander und Achtung könne etwas erreicht werden. Seit der Gründung habe sich die Mitgliederzahl von 37 auf 116 Frauen und Ehrenmitglied Olga Wiesmüller erhöht, die Spendenbereitschaft sei unverändert groß Frauenbund Jubil.  Ehrenvorsitzende und Vorsitzendeund in 30 Jahren auf 16550 Euro angewachsen. Kulzer sprach auch die vielen Aufgaben und Lasten „ihrer“ Frauen an: „Dafür darf ich euch heute meine Anerkennung und Wertschätzung sagen“. Für jedes Mitglied gab es eine Tragetasche „zum Füllen mit Freude und Zuversicht“.
Bürgermeister Hans Sykora erinnerte an die Gründung des Zweigvereins vor 30 Jahren auf Initiative von Pfarrer Alex Kutzer hin und sprach der langjährigen Vorsitzenden Olga Wiesmüller und ihrer Nachfolgerin Amalie Kulzer seinen Dank aus. „Sie haben mit ihren Frauen viel bewegt. Diese Frauen- Power trägt viele Veranstaltungen wie das Pfarrfest und Maiandachten, Aktionen wie Vorträge, Modenschauen und Spenden für Schule und Kindergarten. Sie trägt damit zu einem harmonischen und aktiven Leben in der Gemeinde bei“. Hinter all den Aktionen stecke immer auch ein christlich geprägtes Menschenbild, betonte Sykora.
30 Jahre Frauenbund bedeute viele Stunden ehrenamtliches Engagement, das keiner sieht, meinte die Frauenbund-Bezirksvorsitzende Birgit Kainz. Viel Herzblut sei in diesen Jahren weitergegeben worden. Erfreulich sei die Mischung von älteren und jungen Mitgliedern: „Die beste Voraussetzung für die Zukunft“. In Versform erinnerten Meta Sepaintner und Elisabeth Braun an fünf engagierte Jahre, angefüllt mit Maiandacht und Weltgebetstag, mit der Teilnahme an Pfarrfesten, Emmaus- Wanderung, Basteln mit zwei Fachfrauen, mit lustigen Festen, Ausflügen und Fahrten. Gut angekommen seien das Frauenfrühstück mit Vortrag sowie Aktionen wie Schminken-lernen und Modenschauen. „Wir bleiben die aktiven Frauen vom Haselbacher Frauenbund“, versicherte Meta Sepaintner.
Dem schlossen sich die Ehrungen an. 25 Gründungsmitglieder mit Ehrenvorsitzender Olga Wiesmüller wurden ausgezeichnet; acht Frauen für 30-jährige Mitgliedschaft, drei Frauen für 25 Jahre, fünf Frauen für 20 Jahre und zwei Frauen für zehn Jahre Treue zum Frauenbund geehrt. „Wir haben uns gegenseitig ergänzt, unsere Fähigkeiten genutzt und das Ergebnis kann sich sehen lassen“, meinte Amalie Kulzer zum Schluss. Dann gab es eine Überraschung: Die Frauengruppe „Zwoaraloa“ sang und spielte sich mit frechen und witzigen Texten und Liedern in die Herzen der Frauen.